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Gesunde Hufe und eine gute
Stellung Ihres Pferdes
sind kein Zufall
.

 



Wenn ein Traum zur Leidenschaft wird...

 

Ich stellte mir als Kind häufig die Frage "warum ist das so ?" Oftmals sah ich Hufschmieden oder Hufpflegern zu, bei denen die Arbeit an eine Massenabfertigung grenzte oder wehrige Pferde mit einem Hieb mit einer Feile bestraft wurden wenn sie nicht ruhig standen. Ich bin der festen Überzeugung, gerade bei einem Pferd erzeugt ein Druck immer ein Gegendruck von Seitens des Pferdes und ein Pferd wird immer noch aufgeregter sein wenn man es schlägt. Viele Jahre dachte ich genau über diese Situationen nach und fragte mich was man besser bzw. Pferdegerechter machen kann.

Die Fragen und Antwortversuche ließen mich einfach nicht mehr los, daher beschloss ich den Beruf des Hufpflegers zu erlenen. In einer Staatlich anerkannten Schule machte ich meinen Abschluss.

 

Diplom haben und gleich loslegen? NEIN!
Nach meiner Ausbildung machte ich mehrere Praktikas bei verschiedenen Hufbeschlagsmeistern um möglichst viel praktische Erfahrung zu sammeln.
Nach über 300 (zufriedenen) Pferden beschloss ich mich selbstständig zu machen. Ich suchte mir von Anfang an wehrige Pferde, Pferde die kein anderer machen wollte, Pferde mit Problemhufen oder einfach Besitzer die Ihr Pferd gerne in guten Händen haben wollten.

   
Meine Ansicht zur Barhufpflege
   

Im Gegensatz zu vielen anderen Hufbearbeitern versuche ich nicht den Huf in eine bestimmte Form und Stellung zu bringen, welche durch theoretische Überlegungen oder Seiten aus einem Lehrbuch begründet sind zu bringen. Bei meiner Arbeit gibt mir der Huf die nötigen Informationen dafür, was gerade an Bearbeitung erforderlich ist.

Hierdurch läuft das Pferd in einer angeborenen Stellung und der Organismus erhält durch die gerechte Stellung die notwendigen Impulse, um die Selbstheilungskräfte des Hufs zu aktivieren. Somit korregiert der Huf sich mit zunehmender Gesundung in den meisten Fällen selbstständig in die richtige Form und Stellung. Dies geht in der Regel sogar wesentlich schneller als wenn nach herkömmlichen Ansichten gearbeitet wird. Oberstes Ziel ist dabei immer, dass das Pferd Freude am Laufen hat. Denn nur so ist gewährleistet, dass das Pferd die für eine Heilung oder Gesunderhaltung zwingend notwendige Bewegung bekommt. Wenn erforderlich kommen auch Hufschuhe zum Einsatz.
Meine Methode dient nicht zur Heilung kranker Hufe, sondern um ein auf alle Hufe anwendbares Prinzip. Es wird also an alle Hufe nach den gleichen Kriterien herangegangen.

   
Meine Meinung zum Hufbeschlag
   

Vorweg; ich bin kein Gegener von Schmieden oder dem beschlagen von Pferden. Es gibt genug Gründe warum ein Beschlag zwingend notwendig ist.

Auszug aus: "Lehr- und Handbuch der Hufbeschlagskunst" von 1861:
Der Hufbeschlag ist eigentlich nur das Mittel, den möglichst größten Nutzen aus den Pferden zu ziehen;........
Ob der Hufbeschlag das Mittel ist, die Hufe gesund zu erhalten, das ist eine Frage, die man füglich verneinen kann; denn die Erfahrung hat gelehrt, dass je länger das Beschlagen bei einem Pferde angewendet wird, namentlich auch je früher die Tiere beschlagen werden, ein um so nachtheiligerer Einfluß auf die Hufe ausgeübt wird.

Die Schadwirkung eines Beschlags war also damals bereits hinlänglich bekannt. Leider ist dies ist in der heutigen Zeitin Vergessenheit geraten, sodass Huf- und Beinerkrankungen überwiegend mittels Beschlägen behandelt werden. Dies dient aber nur der schnellen Herstellung der Gebrauchsfähigkeit, nicht einer Heilung!

Sollten es Situationen erforderlich machen einen Beschlag wie z.B. ein Korrekturbeschlag, Rehebeschlag etc. nutzen zu müssen beraten wir Sie umfassend über die Möglichkeiten und stehen Ihnen bei der Auswahl des passenden Schmieds gerne zur Seite.

Will man eine echte Heilung eines Hufes und die volle Regeneration erreichen, ist dies nur Barhuf möglich.
Die grundlegende Voraussetzung für eine gute Heilung und Gesunderhaltung der Hufe ist nur durch eine optimale Durchblutung von Huf und Bein sowie keine (durch Nägel) verletzten Stellen am Huf gewährleistet.

Erwarten Sie keine Wunder! Jedes Problem braucht Zeit! Man muss dem Pferd die für das Problem notwendige Zeit zugestehen!
Besser ist es eine Erkrankung gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch hierfür sehen wir uns zuständig und stehen Ihnen mit Rat und Tat gerne zur Seite.